Berliner-Fans der ersten Stunde

Berliner-Parade im Café

Wir lieben frische Berliner! Eigentlich das ganze Jahr über, aber zu Silvester schmecken sie immer noch am besten.

Wir lieben frische Berliner! Eigentlich das ganze Jahr über, aber zu Silvester schmecken sie immer noch am besten. Noch heiß aus der Pfanne, mit Zuckerglasur oder mit Zimtzucker bestäubt. Ein Hochgenuss!

Frische Berliner zu Silvester

Berliner-Fans der ersten Stunde
Berliner-Fans der ersten Stunde

Zu Silvester sind die Kollegen aus der Backstube von früh morgens bis mittags an den Pfannen und backen was das Zeug hält. Da kommen schon mal mehr als tausend runde Krapfen zusammen. Auch Viktoria und Apfelberliner landen von früh bis spät im Siedebad und dürfen sich dann im Zucker wälzen.

Unsere Berliner – oder auch Pfannkuchen genannt – füllen wir übrigens mit feiner Himbeer-Johannisbeer-Marmelade. Immer beliebter werden aber Abwandlungen wie die frischen Berliner gefüllt mit Eierlikör-Creme oder Baileys-Mousse. Liebhaber sollten sie unbedingt probiert haben!

Und noch ein Tipp an dieser Stelle: Bestellen Sie Ihre Silvester-Ration Berliner, Viktoria & Co. am besten vor. Die gehen nämlich noch besser weg als warme Semmel. 😉

Krapfen-Wissen für Angeber gefällig?

  • Bereits die alten Ägypter verzehrten eine Urform des gefüllten Schmalzgebäcks.
  • Die Römer nannten die bei uns bekannten Berliner „Globuli“. Heute kursieren vielzählige Bezeichnung, die je nach Region unterschiedlich sind. In Berlin nennt man sie Pfannkuchen, die Rheinländer sagen Berliner, im Ruhrpott heißen sie Berliner Ballen, die Hessen sagen Kräppel und die Bayern Krapfen. Gemeint ist aber immer das gleiche Fettgebäck mit süßer Füllung.
  • Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Fasching und dem Krapfen: Mit Aschermittwoch endete nicht nur die feucht-fröhliche Zeit des Karnevals, sondern auch das 40-tägige Fastens wurde damit eingeläutet. Im Wien des 17. Jahrhunderts griff die meist schlecht ernährte Bevölkerung auf das süße Gebäck als energiereicher und stärkender Brotersatz zurück, um so für die kommenden Hungertage gewappnet zu sein.
  • Erst seit dem 18. Jahrhundert ist der Berliner rund, vorher trug er eine längliche Form mit spitzen Enden.
  • Der Sage nach soll ein Berliner Zuckerbäcker die Heerscharen Friedrichs des Großen mit runden Berlinern – oder auch köstlichen „Kanonenkugeln“ – versorgt haben.
  • In Frankreich ist das Fettgebäck unter dem Namen „Boule de Berlin“ bekannt.